Verliehen von der Sparda-Bank Hessen eG
in Kooperation mit dem DJV Hessen.

wort. schatz. hessen.

 

Die Preisträger des Wettbewerbs 2020:
„Klimawandel in Hessen.“

1. Preis

„Klimawandel in der Region“

Fuldaer Zeitung, 24. bis 27. Juli 2019

Lea Marie Kläsener : Die Redakteurin der Fuldaer Zeitung verbindet in ihrer Serie mit professionellem Geschick verschiedene journalistische Formen zu einer informativen und zugleich anschaulichen Inspektion des Klimawandels in der osthessischen Region. Praxisnah lässt sie Experten zu Wort kommen und erklärt so unaufgeregt wie fundiert die deutlich spürbaren Konsequenzen des Klimawandels. Hervorragend gelingt es ihr, die großen, oft abstrakt und distanziert geschilderten Veränderungen in ihren Folgen für die Lebenswirklichkeit der Menschen darzustellen. Statt Ängste zu schüren, berichtet sie von den vielfältigen Möglichkeiten, der Klima­krise mit Alternativen zu begegnen. Stil und Form überzeugen – Lea Marie Kläsener belegt verdient den 1. Platz.

2. Preis

„Klimawandel in Hessen – was uns der Hitzesommer kostet“

hr-Fernsehen, 7. August bis 17. September 2019

Daniel Hoh und Holger Barthel: Dem Autoren-Team des hr-Fernsehens gelingt es in seinen Beiträgen, den Klimawandel in Hessen in einer gleichermaßen originellen wie verständlichen Weise darzustellen. Die beiden rechnen dessen Folgen für Hessens Wälder und für die Landwirtschaft, für die Kühlung der Städte und für Schäden durch Starkregen in die Kosten um, die durch das veränderte Klima anfallen. In ihren ästhetischen Mitteln und in der Präsentation der Fakten spannend produziert, verwandeln die Beiträge den oft schwer greifbaren Klimaschock in einen unmittelbar verständlichen Kostenschock und tragen so zur Aufklärung bei. Die Jury des Hessischen Journalistenpreises gratuliert zum gelungenen Ergebnis und ehrt Daniel Hoh und Holger Barthel mit dem 2. Platz.

3. Preis

„Natur und Mensch im Dauerstress – Wie reagieren auf den Klimawandel?“

hr2-kultur, 16. Juni 2019

Egon Koch: Gekonnt nutzt der Autor die vielen ästhetischen und dokumentarischen Mittel, die ihm das Hörfunk-Feature bietet. Er präsentiert nicht nur wissenschaftlich fundierte Daten und Fakten zum Stand des Klimawandels, sondern lässt auch Menschen zu Wort kommen, die ihn aufzuhalten versuchen. So ist ihm neben einem aktuellen Feature eine historische Momentaufnahme zu den Risiken des Klimawandels und den Chancen, dessen Folgen zu begrenzen, gelungen – und ein verdienter 3. Platz im Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis 2020.

Sonderpreis

„Klimawette der FR“

Frankfurter Rundschau, 21. Januar bis 13. März 2020

Thomas Stillbauer: Im Januar 2020 schlossen das Frankfurter Energiereferat und die Leserschaft der Frankfurter Rundschau eine Wette ab: Wer würde binnen eines Monats für mehr CO2-Einsparung sorgen – die Leserin­nen und Leser der FR oder die Bürgerinnen und Bürger, welche dem Appell der Klimaschutzagentur folgen? Die Wette entschied die Zeitung für sich und FR-Umweltredakteur Thomas Stillbauer die Vergabe des Sonderpreises im Wettbewerb um den Hessischen Journalistenpreis 2020. Prämiert wird die Idee dieses wohl ein- und erstmaligen publizistischen Projektes. Besonders gelobt werden dabei die Vielfalt und die Originalität der journalistischen Formen bei der Realisierung der Klimawette in der Frankfurter Rundschau.

Ehrenpreis für das bisherige Lebenswerk

Hans-Dieter Hillmoth machte FFH von 1991 an zum Marktführer in Hessen und zweitgrößten privaten Radiosender Deutschlands.

Hans-Dieter Hillmoth

Ehemaliger Geschäftsführer der
Radio/Tele FFH

 

 

Hans-Dieter Hillmoth hat seinen Beruf gründlich gelernt. Nach einem Volontariat bei den Westfälischen Nachrichten in Münster wurde er dort Redakteur und blieb es bis 1983. Mit dem Fernsehen machte er sich beim Hessischen Rundfunk drei Jahre lang als Redakteur
vertraut. Fehlte nur noch das Radio. 1986 bis 1989 war er „Leiter Hörfunk“ beim Münchener Zeitungsverlag, verantwortlich für den Privatsender Charivari. So umfassend gerüstet baute Hans-Dieter Hillmoth seit April 1989 Radio/Tele FFH auf. Die Sender HIT RADIO FFH, planet radio und harmony.fm sind seine Erfindungen. FFH machte er von 1991 an zum Marktführer in Hessen und zweitgrößten privaten Radiosender Deutschlands. Von 1991 bis zu seinem Ausstieg am 30. Juni 2019 war er alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Radio/Tele FFH.

Wie sehr für sein Lebenswerk das Adjektiv „vorläufig“ zutrifft, zeigen die vielen ehrenamtlichen und anderen Ämter, die Hans-Dieter Hillmoth nach wie vor innehat. In diesem Sinne wünschen auch wir ihm für sein weiteres Wirken viel Glück, Erfolg – und Reichweite zum Wohle anderer.